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Richtig sportlich unterwegs

19 Zoll große Alu-Felgen als Extra, eine an Ferrari erinnernde rote Lackierung (Seduzione Rot) und ein schwarzes Dach (aufpreispflichtig), Leder-Interieur und eine um 1,3 Zentimeter tiefer gelegte Karosserie, eine Heckstoßfänger in Diffusor-Optik und das obligatorische Doppel-Endrohr sind die äußeren Anzeichen des dynamischen Anspruchs des italienischen Sport-Crossovers. Die größeren Räder mit Hochleistungsreifen, so verspricht Fiat, ermöglichen eine gegenüber den Standardmodellen acht Prozent höhere Querbeschleunigung und reduzieren die Untersteuerungstendenz des straff abgestimmten Fronttrieblers um gut ein Viertel.

Knackiger Motor

Die Maßnahmen am Fahrwerk kommen nicht von ungefähr, denn die Leistungsabgabe des 1,3 Liter großen Turbobenziners begeistert. Dazu trägt vor allem das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe bei, bei dem sich Fiat von vorneherein Spielerein wie verschiedene Fahrmodi geschenkt hat. Wo „Sport“ drauf steht, da soll auch ohne Wenn und Aber Sport drin sein.

Das Triebwerk aus der „Firefly“-Reihe mobilisiert ordentliche 270 Newtonmeter Drehmoment.Bei etwas forscherem Beschleunigen schnellt die Drehzahlmessernadel in der Regel über die 5000er-Marke und bis an die 6000 heran. Das DCT-Getriebe wechselt die sechs Gänge in den höheren Regionen zwar etwas ruppig, aber das darf sich ein kleiner Sportler leisten. Dazu kommt ein griffiges, an der richtigen Stelle mit Alcantara bespanntes Lenkrad. Lenkrad konnte Fiat ja schon immer gut. Und auch die Hutze über der Instrumentenanzeige ist mit dem Stoff bezogen. Das große Display drängt allerdings Tachometer und Drehzahlmesser im doppelten Sinne des Wortes ein wenig an den Rand.

Nichts zu meckern

Nichts zu meckern gibt es an der im 45-Grad-Winkel gehaltenen bedienfreundlichen Anordnung der Tasten für die Fensterbetätigung, die Spiegelverstellung und die Innenraumverriegelung. Ebenso überzeugt zum Beispiel die Auslegung des Spurhalteassistenten, der angenehm sanft und ohne Hektik reagiert. Mit an Bord sind außerdem das Smartphone-fähige Infotainmentsystem U-Connect mit Sieben-Zoll-Bildschirm und auf Wunsch unter anderem der an die Verkehrszeichenerkennung gekoppelte Tempomat.

An Ablagen herrscht vorne keine Mangel, die Flaschenausbuchtungen in den Türtaschen sind erfreulich groß. Zudem gibt es zwei Handschuhfächer, von denen das kleinere obere tatsächlich nur eins ist. Im Fond sitzt es sich relativ hoch. Das sorgt für viel Beinauflage und gute Sicht nach draußen, die Kopffreiheit geht in Ordnung. Mit einem Grundpreis von 26.290 Euro ist der 150-PS-Kompaktsportler preislich attraktiv, wenngleich bei uns noch Extras für rund 5000 Euro obendrauf kamen. Wer sparen will, der kann den Fiat 500 X Sport mit etwas schwächerer Leistung von 120 PS (auch als Diesel und Handschalter) bestellen. Los geht es dann bei knapp 23.500 Euro. (ampnet/jri, Bilder: Auto-Medienportal.Net)

Fiat 500 X Sport 1.3

Länge: 4,27 Meter
Breite: 1,80 Meter
Höhe: 1,58 Meter
Motor: R4, Benziner, 1332 ccm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 110 kW / 150 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 270 Nm bei 1850 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 196 km/h
0 auf 100 km/h: 9,1 Sek.
NEFZ-Durchschnittsverbrauch: 6,5 Liter
CO2-Emissionen: 145 g/km
Effizienzklasse: D
Kofferraum: 350–1000 Liter
Basispreis: 26.290 Euro
Testwagenpreis: 31.230 Euro

Autohaus Wankmüller

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71034 Böblingen

Telefon: 07031/76198-0

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