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Der heimliche Star

Der Space Star ist ein klassischer Vertreter des A-Segements, der seinen Fahrer und den einen oder anderen Mitfahrer (meist wohl den Nachwuchs) von A nach B transportieren soll. Ein Auto zum Fahren eben. Nicht mehr und nicht weniger. In diesem Fall vor allem nicht weniger, denn der Space Star ist ein heimlicher Star: Er ist Bestseller der Marke in Deutschland. Und nicht nur das. Im ersten Quartal und auch zum Beispiel im Mai war er das meistverkaufte japanische Auto auf dem Privatmarkt überhaupt.

Cupholder und USB-Anschluss

Ein Auto, in dem sich auch unter der Lenksäule eine offene Ablage befindet, haben wir seit gefühlten Jahrzehnten nicht mehr gehabt. Ohnehin bemüht sich der Space Star, zumindest bei den Verstaumöglichkeiten im Innenraum seinem Namen wenigstens ein wenig gerecht zu werden. So sind die Cupholder in der Mittelkonsole ausreichend groß und tief – und vor allem da, wo sie bei einem Schaltwagen hingehören: vor den Hebel. Über dem Handschuhfach gibt es eine weitere offene Ablage. Gut gelöst ist der dazwischen liegende USB-Anschluss, unter dem gleich die passende Smartphone-Ablage liegt. Auch die Zwölf-Volt-Buchse ist gut positioniert.

Exakte Gang-Wechsel

Typisch für das A-Segment ist der Dreizylinder. Das 1,2-Liter-Aggregat hängt willig am Gas und vermittelt mit seinen 80 PS (59 kW) durchaus eine Portion Spritzigkeit. Der Schalthebel gleitet weich durch die Gassen und sorgt für exakte Wechsel der fünf Gänge. Die beiden oberen sind relativ lang übersetzt und weisen den Mitsubishi vor allem als Stadtflitzer aus. Die Lenkung arbeitet präzise, wobei sich der Space Star auch durch seinen kleinen Wendekreis als City-Car auszeichnet.

Den WLTP-Normwert von 5,3 Litern auf 100 Kilometer überschritten wir um etwas über einen Liter. Mit Tempomat, Licht- und Regensensor und einem höhenverstellbaren Beifahrersitz sowie Berganfahrhilfe, Armlehneneinlagen in Carbon-Optik und getönten hinteren Scheiben bietet der Space Star in der Ausführung Intro Edition+ weitere Annehmlichkeiten. Das Infotainmentsystem (DAB+) ist klassengerecht und der Sound durchaus akzeptabel.

Hinten besser zu zweit

Hinten geht es etwas eng zu. Mehr als zwei Personen sollten nicht im Fond Platz nehmen, denn wer zu weit außen sitzt, kommt recht nah an den Dachholm. Die geteilte Rücksitzbank lässt sich vom Kofferraum aus entriegeln. Knapp 14.500 Euro (14.125 Euro mit 16 % Mwst.) kostet der Space Star Intro Edition+. Wer einfach nur ein Auto sucht, mit dem er günstig und unkompliziert von A nach B kommt, der bekommt den kleinen Bestseller in der Basisversion mit schwächerem Motor aktuell für fast die Hälfte (bis 31. Juli). Ansonsten geht es offiziell bei 10.490 Euro bzw. 10.226 Euro (16 % Mwst.) los. Auf die übrigen Modelle der Baureihe gibt Mitsubishi momentan 2000 Euro Preisnachlass. (ampnet/jri, Bilder: Auto-Medienportal.Net/Mitsubishi)

Mitsubishi Space Star Intro Edition+

 

Länge: 3,85 Meter
Breite: 1,68 Meter
Höhe: 1,51 Meter
Motor: R3-Benziner, 1193 ccm
Leistung: 59 kW / 80 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 106 Nm bei 4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
0 auf 100 km/h: 12,8 Sek.
WLTP-Durchschnittsverbrauch: 5,3 Liter
CO2-Emissionen: 121 g/km (Euro 6d-Temp)
Effizienzklasse: C
Leergewicht / Zuladung: 961 kg / 454 kg
Kofferraumvolumen: 235–912 Liter
Basispreis: 14.490 Euro

 

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